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Inkasso- und Forderungsmanagement zum Inkasso- und Forderungsmanagement

Tipps zum Forderungseinzug

Tipps zur erfolgreichen Forderungsbeitreibung

1. Geben Sie Ihren Kunden ein Zahlungsziel vor.
Handelsüblich wird ein Zahlungsziel von 10 bis 14 Tagen gewährt.

 

Achtung: Formulieren Sie genau, nur so kommt Ihr Kunde in Verzug (z.B. 10 Tage nach Rechnungsdatum, zum 20.02.2007 (Zahlungseingang)). 
Wird bei Rechnungsstellung kein Zahlungsziel aufgeführt, kommt der Schuldner gemäß § 286 Abs. 3 BGB automatisch nach 30 Tagen in Verzug, sofern es sich beim Kunden um einen Unternehmer handelt. Bei Verbrauchern ist auf diese automatische Verzugregelung in der Rechnung hinzuweisen.

 

2. Geben Sie Ihren Kunden Anreize

Schnelles Zahlungsverhalten sollte belohnt werden. Gewähren Sie Skonto bei Zahlung innerhalb der gewährten Zahlungsfrist.

3. Bestimmen Sie den Tag des Rechnungserhalts

Rechnungserhalt und Zahlungsziel sollten möglichst auf Wochenanfang fallen. Schuldner sind eher zu Wochenanfang geneigt Forderungen auszugleichen. Gegen Wochenende werden unliebsame Angelegenheiten gerne nach hinten verschoben und dann liegen gelassen.

4. Handeln Sie umgehend

 

Kommt ein Kunde seiner vertraglichen Pflicht zur Zahlung Ihrer Forderung nicht innerhalb der gewährten Zahlungsfrist nach, mahnen Sie umgehend.
Weisen Sie Ihren Kunden höflich aber bestimmt auf seine Zahlungspflicht hin.

 

5. Telefonische Zahlungsaufforderung

Weisen Sie Ihren Kunden direkt in der neuen Woche auf sein Zahlungsversäumnis hin und bitten Sie ihn die Forderung noch in der laufenden Woche auszugleichen.

6. Ehrlichkeit zahlt sich aus

 

Geben Sie Ihrem Kunden sogleich zu verstehen, dass Sie aufgrund der nicht beglichenen Rechnung anrufen. Gewähren Sie Ihrem Kunden aber ein kulantes Zahlungsziel (im Laufe dieser Woche).
Aber: Notieren Sie sich das neue Zahlungsziel als Wiedervorlage!

 

7. Freundlich, aber bestimmt

 

Jeder kann einmal die Zahlung einer Rechnung vergessen. Weisen Sie Ihren Kunden höflich darauf hin, dass Sie auf pünktliche Zahlungen angewiesen sind.
Sie wollen den wertvollen Kunden schließlich nicht vergraulen.

 

8. Nach der ersten Mahnung

 

Pochen Sie auf die getroffene Vereinbarung. Zeigen Sie Ihrem Schuldner höflich aber bestimmt die Konsequenzen der Zahlungsüberschreitung auf.
Führen Se in der Mahnung Ihre offene Forderung, Fälligkeitsdatum, Rechnungsdatum, Verzugseintritt, Rechnungsnummer und soweit erwünscht Verzugskosten auf.
Notieren Sie sich die neuerliche Frist als Wiedervorlage.

 

9. Schalten Sie einen Gang hoch

 

Spätestens ach der ersten gesetzlich vorgeschriebenen Mahnung kommt Ihr Schuldner Verzug.

Zwei Möglichkeiten stehen Ihnen nun zur Auswahl.
a) Mahnen Sie erneut
b) leiten Sie das gerichtliche Mahnverfahren ein

 

9 a) Sie mahnen erneut

 

Handelt es sich um einen guten Kunden und eine lange und weiter gewinnbringende Geschäftsbeziehung kann dieser Weg vorerst der Bessere sein.
Zeigen Sie Ihrem Kunden die Konsequenzen nunmehr aber deutlich auf und weisen Sie ihn bei weiterer Nichtzahlung innerhalb der neuerlich gewährten Frist (max. 10 Tage) auf die Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens oder einer Klage hin.

 

9 b) Sie entscheiden sich für das gerichtliche Mahnverfahren

 

Ist Ihr Kunde auch der zweiten oder gar dritten Zahlungsaufforderung nicht nachgekommen, sollten Sie Ihre Forderung über das gerichtliche Mahnverfahren sichern.
Vorab sollten Sie sich jedoch nochmals vergewissern, dass Ihre Forderung berechtigt ist und sich Ihr Schuldner in Verzug befindet.

 

10. Factoring

Handelt es sich um eine große Forderung steht Ihnen weiter der Weg über einen Factor offen. Gegen 10 % - 30 % der Forderungshöhe können Sie so Ihre Forderung an den Factor verkaufen. Sie erhalten so sofort einen Teil Ihrer Forderung und tragen kein weiteres Risiko der Forderungseintreibung.

Nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf.
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